Manana

Unser Caféprojekt Tópos – was auf Griechisch „Ort“ bedeutet – ist keinesfalls nur eine physische Verortung. Es ist auch eine innere Vorstellung einer gewünschten Realität, die dem Utopischen als Ideal Raum lässt und sich zugleich teilweise verwirklicht.
Ich bin eine Wanderin. Meine Reise begann vor 24 Jahren im warmen und feuchten, von Teeplantagen geprägten Hinterland des georgischen Schwarzen Meeres und setzte sich mit 22-jährigen abenteuerlichen Jahren in Deutschland – in Freiburg und Berlin – fort. In dieser Zeit schrieb ich für Zeitungen, erzählte Migrationsgeschichten, moderierte Radiosendungen und zeigte Performances, übersetzte für das Theater, unterrichtete Sozialwissenschaften und leitete nicht zuletzt ein Flüchtlingsheim in Berlin. Mit Flügen und Momenten der Entwurzelung – bin ich vor drei Jahren mit meiner Familie in Thessaloniki gelandet und betreibe hier heute gemeinsam mit Filip unseren Tópos. Einen Ort, an dem Utopien als existenzieller Bestandteil des menschlichen Überlebens ihren Platz haben dürfen – vielleicht gerade, indem sie Utopien bleiben.
Filip
Den großen Teil meines Lebens habe ich in Deutschland, konkret in Berlin, verbracht. Ursprünglich komme ich aber aus Tschechien, wo ich Philosophie und Lehramt für Kunst studiert habe. In Berlin habe ich fast sieben Jahre an der VHS Fotografiekurse und Workshops geleitet. Fotografie ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Ihr könnt meine Arbeit hier sehen.

Mit Freunden habe ich in Berlin-Fridrichshain die Galerie CultD gegründet und war dort zwei Jahre als Kurator und Veranstalter tätig. Mein Ziel ist, Tópos als ein Lebendiges Organismus betrachten in dem unterschiedliche Energien oszillieren und sich frei austauschen.
